Seit 2005 Saubere Hände mit Papier

Regelmäßiges und richtiges Händewaschen zählt zu den einfachsten und effektivsten Maßnahmen, um die Verbreitung von Infektionskrankheiten wie der Grippe zu verhindern. Ob in der medizinischen Versorgung, der Lebensmittelbranche oder im Alltag – saubere Hände sind ein zentraler Baustein für vorbeugenden Gesundheitsschutz.

Doch Händewaschen allein genügt nicht. Genauso entscheidend wie Wasser und Seife ist das anschließende hygienische Trocknen der Hände.

Zahlreiche Studien zeigen: Papierhandtücher schneiden in Sachen Hygiene besser ab als Stoffhandtücher oder Gebläsetrockner. Sie entfernen nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch einen Großteil verbleibender Keime.

 

2025

Papierhandtücher erfüllen alle Hygieneanforderungen für das Trocknen der Hände während der chirurgischen Handdesinfektion

In einer Studie wurde im klinischen Operationssaal untersucht, wie sauber die Hände nach dem Trocknen mit unterschiedlichen Materialien sind, wenn vorher ein alkoholisches Handdesinfektionsmittel ohne Wasser verwendet wurde. Außerdem berechneten die Autoren der Studie die Kosten pro Operation. Die Analyse zeigte, dass sowohl saubere Papierhandtücher, sterile Stoffhandtücher als auch sterile Papierhandtücher die geforderten Hygienekriterien erfüllten. Saubere Papierhandtücher hinterließen sogar weniger Bakterien auf den Händen als sterile Stoffhandtücher. Zudem sind Papierhandtücher deutlich günstiger. Deshalb können Gesundheitseinrichtungen laut den Autoren saubere Papierhandtücher zum Händetrocknen während der chirurgischen Handdesinfektion verwenden.

2023

Internationale Leitlinien zur Handhygiene raten zu Papierhandtüchern

In der Literaturübersicht von MacLeod et al. wurden 51 internationale Leitlinien mit insgesamt 923 Empfehlungen zur Handhygiene in Gemeinschaftseinrichtungen berücksichtigt, die von internationalen Organisationen zwischen dem 1. Januar 1990 und dem 15. November 2021 in englischer oder französischer Sprache veröffentlicht wurden. Das Händewaschen mit Seife wird durchweg als bevorzugte Methode für die Handhygiene in allen Gemeinschaftseinrichtungen empfohlen. Für das Trocknen der Hände nach dem Händewaschen empfehlen die meisten Richtlinien saubere Einweg-Papierhandtücher (39 %). Für institutionellen Einrichtungen, wie am Arbeitsplatz, in Schulen oder Pflegeeinrichtungen, empfehlen sogar 59 % der Leitlinien die Nutzung von Papierhandtüchern zur Händetrocknung. Die aktuellen Empfehlungen zum Händetrocknen in öffentlichen und institutionellen Einrichtungen stimmen mit den Empfehlungen der WHO-Leitlinien zur Handhygiene im Gesundheitswesen überein, wonach die Hände idealerweise mit einzelnen Papierhandtüchern getrocknet werden sollten, andernfalls mit Lufttrocknern.

Quelle: BMJ Journals

Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene empfiehlt Papierhandtücher in Medizin und Pflege

Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) empfiehlt in ihrer aktuellen S2k-Leitlinie zur Händedesinfektion Händehygiene (Empfehlung Nr. 69) die Verwendung von Papierhandtüchern statt elektrischer Warmlufttrockner. Hervorgehoben werden die hygienischen Vorteile: Papierhandtücher trocknen die Hände besser und komfortabler. Durch das Abreiben mit dem Papierhandtuch werden zusätzlich Seifenreste, Hautschuppen sowie Teile der natürlichen Hautflora entfernt. Ein Effekt, den elektrische Warmlufttrockner nicht leisten können. Darüber hinaus können elektrische Trockner Keime in der Umgebungsluft verteilen und so zur Verbreitung von Krankheitserregern beitragen, was vor allem in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen problematisch ist. Papierhandtücher verursachen keine Lärmbelästigung und werden von vielen Menschen als angenehmer in der Anwendung empfunden.

2022

Studie zeigt die Gefahr der Bakterienverbreitung in Krankhäusern mit Jet-Lufttrocknern

Unter Verwendung eines Bakteriophagen als Modell für mikrobielle Kontamination wurde durch Moura et al. die Übertragung von Viren in die Krankenhausumgebung nach dem Händetrocknen untersucht. Die Verwendung von Papierhandtüchern führte zu geringeren Viruskonzentrationen auf Händen und Kleidung im Vergleich zu einem Jet-Lufttrockner und damit zu einer geringeren Kontamination verschiedener Oberflächen im Krankenhaus.

Quelle: cambridge.org

Methode zum Händetrocknen kann auch Krankheitserregern über die Luft verteilen

Vor der Pilotstudie von Moura et al. war unklar, ob Partikel, die beim Händetrocknen verteilt oder aerosolisiert werden, ebenfalls einen Einfluss auf die Verbreitung von Mikroben haben und somit ein Infektionsrisiko darstellen können. Es wird gezeigt, dass die gewählte Methode zum Händetrocknen kann sich potenziell auf die Verbreitung von mikrobiellen Krankheitserregern, einschließlich Atemwegsviren, in der Luft auswirken und somit das Risiko einer Exposition und Infektion für andere Toilettenbenutzer erhöhen. Die Kontamination der Gesichtsmaske durch Spritzer war bei Verwendung eines Jet-Lufttrockners zehnmal höher als beim Trocknen der Hände mit Papierhandtüchern, sowohl für die Person, die die Hände trocknete, als auch für die Benutzer, die in einem Abstand von 1 und 2 m bereitstanden. Bei Verwendung eines Jet-Lufttrockners verbreitete sich die Virusbelastung über einen längeren Zeitraum (bis zu 15 Minuten nach dem Händetrocknen), was auf eine Aerosolisierung kleiner Partikel hindeutet, die länger in der Luft verbleiben.

Quelle: frontiersin.org

Auch Untersuchung in Shopping Mall zeigt hygienische Vorteile von Papierhandtüchern

Diese Studie untersuchte, wie sich Händetrockner in den Toiletten der Food-Courts von Einkaufszentren in der Türkei auf die Handhygiene auswirken. Die Hände wurden mindestens 20 Sekunden lang nach den hygienischen Händewaschrichtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gewaschen. Anschließend wurden Abstrichproben genommen. Zuerst von den noch nassen Händen direkt nach dem Waschen, dann von den Händen nach dem Trocknen unter dem Händetrockner, sowie von der Luftaustrittsöffnung des Trockners. Außerdem wurden die ausgeblasenen Luft untersucht. Direkt nach dem Waschen waren die Hände fast keimfrei. Nach dem Trocknen unter dem Händetrockner fanden sich jedoch deutlich mehr Bakterien darunter auch Krankheitserreger. Besonders hoch war die Keimbelastung an der Luftaustrittsöffnung der Geräte und in der ausgeblasenen Luft. Geräte ohne Filter schnitten noch schlechter ab als solche mit Filter. Die Autoren schlussfolgern, dass die Nutzung von Händetrocknern die Handhygiene verschlechtern kann, selbst wenn die Hände nach WHO-Standard gründlich gewaschen werden.

Umfrage zeigt: Die Corona-Pandemie hat für mehr Sorgfalt bei der Handhygiene gesorgt

Die Umfrage untersucht die Einstellung der Menschen zur Händehygiene nach der Pandemie und geht der Frage nach, wie sich Gewohnheiten und Vorlieben verändert haben. Sie wurde vom European Tissue Symposium in Auftrag gegeben und unter 3.400 Menschen ab 18 Jahren in zehn europäischen Ländern durchgeführt. Mehr als 86 % der Menschen geben an, sich seit Beginn der Pandemie häufiger die Hände zu waschen. In Spanien und Italien waren es sogar über 90 %. 54 % der Menschen halten Papierhandtücher für die hygienischste Methode zum Händetrocknen. 38,5 % der Befragten haben die Verwendung von Papierhandtüchern seit der Corona-Pandemie erhöht. Die Untersuchung bestätigt, dass die Europäer und Europäerinnen mit Blick auf Ihre Handhygiene nachhaltige Lehren aus Corona-Pandemie gezogen haben.

2018

Bakterielle Kontamination in Toiletten mit Papierhandtüchern geringer als in Toiletten mit Jet-Lufttrocknern

Best et al. untersuchen die Waschräume in drei Krankenhäusern in Großbritannien, Italien und Frankreich. Sie stellen fest, dass die bakterielle Kontamination in Toiletten mit Papierhandtüchern geringer war als in Toiletten mit Jet-Lufttrocknern. Die Gesamtbakterienzahl war an allen Standorten auf den Oberflächen von Jet-Lufttrocknern signifikant höher als auf den Oberflächen von Papierhandtuchspendern. Die Methode zum Händetrocknen beeinflusst das Risiko der (luftübertragenen) Verbreitung von Bakterien in realen Umgebungen.

Händetrocknung im Krankenhaus: Papierhandtücher hygienischer

Nur wenige Studien haben bis dahin untersucht, ob die Handtrocknungsmethode das Risiko der Verbreitung von potenziellen Krankheitserregern beeinflusst. Deshalb war das Ziel von Best et al., die bakterielle Kontamination in Krankenhauswaschräumen mit unterschiedlichen Handtrocknungsmethoden zu vergleichen. Es wurden Waschräume mit Papierhandtüchern (PT) oder Jet-Lufttrocknern (JAD; Dyson) untersucht. 

Insgesamt fanden über einen Zeitraum von 12 Wochen in jedem der drei Krankenhäuser in Großbritannien, Frankreich und Italien 120 Probenahmen statt. Bakterien wurden aus der Luft, von verschiedenen Oberflächen und aus Staub kultiviert. Die Besucherfrequenz in den Waschräumen (Patienten/Besucher/Personal) wurde dabei extern überwacht.

Es wurden mehrere Beispiele für signifikante Unterschiede in der bakteriellen Kontamination von Oberflächen beobachtet: Die Werte in JAD-Waschräumen waren höher als in PT-Waschräumen. Die grundlegende Erklärung signifikanten Unterschiede liegt darin, dass Jet-Lufttrockner sowohl Wasser als auch Bakterien von den Händen entfernen und diese in die Luft und auf die Oberflächen im Waschraum schleudern. Im Gegensatz dazu absorbieren Papierhandtücher Wasser und Bakterien, wodurch das Potenzial für eine bakterielle Kontamination der Umgebung geringer ist. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Jet-Lufttrocknern insbesondere für klinische Einrichtungen ungeeignet seien.

2015

Potentielle Virusverbreitung beim Händetrocknen mit Jet-Lufttrocknern deutlich höher

Redway und Kimmit stellen fest, dass die Verwendung des Jet-Lufttrockners im Vergleich zum Warmlufttrockner und zu Papierhandtüchern zu einer deutlich stärkeren und weiteren Verbreitung des MS2-Bakteriophagen von künstlich kontaminierten Händen führte.

2014

Keimzahl in direkter Umgebung der Jet-Lufttrockner 27 Mal höher als bei Verwendung von Papierhandtüchern

Die Studie von Best et al. kommt zu dem Ergebnis, dass Jet- und Warmlufttrockner die Waschräume potenziell stärker kontaminieren, indem sie Bakterien in die Umgebungsluft sowie auf Nutzer und andere Personen verteilen Im Rahmen der Studie wurden durch Handschuhe geschützte Hände mit einem harmlosen Stamm des Milchsäurebakteriums Lactobacillus infiziert, der normalerweise nicht in Waschräumen anzutreffen ist. Damit wollte man die Keimbelastung auf unzureichend gewaschenen Händen simulieren. Der anschließende Nachweis des Lactobacillus in der Umgebungsluft hat bestätigt, dass dieser während des Händetrocknens über die Hände verteilt worden sein muss. Die Wissenschaftler haben die Luft in der direkten Umgebung der Trockner sowie in Entfernungen von einem und zwei Metern gemessen. Die Keimzahl in direkter Umgebung der Jet-Lufttrockner war 4,5 Mal höher als bei den Warmlufttrocknern und 27 Mal höher als bei Verwendung von Papierhandtüchern. Neben den Trocknern waren die Bakterien noch viel länger als in den 15 Sekunden nachweisbar, in denen die Hände getrocknet wurden. Etwa die Hälfte (48 %) der Milchsäurebakterien wurde später als 5 Minuten nach Abschluss des Trocknungsvorgangs gesammelt. Noch 15 Minuten nach dem Händetrocknen konnten diese Milchsäurebakterien, genauer 20 % der gesamten für den Jet-Lufttrockner gesammelten Lactobacillus-Anzahl, in der Luft nachgewiesen werden.

Jet-Lufttrockner verteilen Flüssigkeit von den Händen der Benutzer bis zu 1,5 m

Redway und Best stellen fest, dass der Jet-Lufttrockner Flüssigkeit von den Händen der Benutzer weiter und über einen größeren Bereich (bis zu 1,5 m) verteilt als die anderen Trocknungsmethoden (bis zu 0,75 m), was die unterschiedlichen potenziellen Risiken für die Verbreitung von Mikroben in der Luft verdeutlicht, insbesondere wenn das Händewaschen nicht optimal ist.

2012

Literaturübersicht zeigt, dass Papierhandtücher aus hygienischer Sicht überlegen sind

Der Vergleich von Huang et al. umfasst 12 Studien, die zwischen Januar 1970 und März 2011 in englischer Sprache veröffentlicht wurden. Die Wirksamkeit des Händetrocknens umfasst die Trocknungsgeschwindigkeit, den Trocknungsgrad, die effektive Entfernung von Bakterien und die Verhinderung von Kreuzkontaminationen. Die Literatur ergab wenig Übereinstimmung hinsichtlich der relativen Wirksamkeit von elektrischen Lufttrocknern. Die meisten Studien legen jedoch nahe, dass Papierhandtücher die Hände effizient trocknen, Bakterien wirksam entfernen und die Kontamination der Waschraumumgebung verringern. Aus hygienischer Sicht sind Papierhandtücher elektrischen Lufttrocknern überlegen. Papierhandtücher sollten an Orten empfohlen werden, an denen Hygiene von größter Bedeutung ist, wie z. B. in Krankenhäusern und Kliniken.

Gesamtkeimzahl auf den Oberflächen von Jet-Lufttrockner und den darunter liegenden Böden im Vergleich zu Papierhandtuchspendern deutlich höher

Eine Untersuchung von Eurofiny-Inlab bestätigt die Ergebnisse des TÜVs: Die Gesamtkeimzahl war sowohl auf den Oberflächen der Jet-Lufttrockner als auch auf den darunter liegenden Böden im Vergleich zu Papierhandtuchspendern deutlich höher. Die Anzahl der aeroben Bakterien auf Jet-Lufttrocknern war 1000-mal höher als auf Papierhandtuchspendern. Auch bei der Anzahl der Staphylokokken gab es einen signifikanten Unterschied zwischen den Jet-Lufttrocknern und den Papierhandtuchspendern. Der Grad der Kontamination war bei den Jet-Lufttrocknern etwa 800-mal höher als bei den Papierhandtuchspendern.

2011

TÜV bestätigt hygienische Überlegenheit von Papierhandtüchern

Die TÜV Rheinland LGA Products GmbH verglich in einer Untersuchung die Handtrocknung mit Papierhandtüchern und Händetrockner mit Hochgeschwindigkeitsluftstrom. Die zentralen Ziele waren die Lärmbelastung, die Händehygiene-Effektivität und die Umgebungskontamination. Durch vorherige TÜV-Untersuchung ist bekannt, dass durch das Trocknen der Hände mit Papierhandtüchern bessere hygienische Ergebnisse erzielt werden als beim Einsatz von Lufttrocknern. Dieses Ergebnis wurde bestätigt. Durch Papierhandtücher wurde die bakterielle Belastung der Hände reduziert, wohingegen sich die Belastung beim Händetrockner mit Hochgeschwindigkeitsluftstrom erhöhte. Der Betrieb des Händetrockners führe zudem zu einem Anstieg der bakteriellen Raumbelastung und die Geräteoberflächen des Händetrockners wiesen eine sehr hohe Kontamination mit Bakterien auf. Daraus resultiert eine Gefahr der Übertragung von Bakterien bei Berührung (Kreuzkontamination) und eine Gefahr der Übertragung von Bakterien über die Luft bei der Nutzung.

Papierhandtücher Bakterien entfernen Bakterien auf eine Art und Weise, die herkömmliche Warmlufttrockner nicht leisten können

In einem Teil der Studie von Snelling et al. schnitt die Verwendung von Papierhandtüchern durchweg besser ab als alle anderen Trocknungsmethoden. Insbesondere hinsichtlich der auf den Handflächen und Fingerspitzen zurückbleibenden Bakterien. Dies deutet darauf hin, dass Bakterien, die sich während des Reibvorgangs wieder auf der Hautoberfläche ansiedeln, durch die Papierhandtücher zusammen mit der Feuchtigkeit physisch entfernt wurden (Blackmore 1989; Redway 1994; Taylor et al. 2000). Auf diese Weise scheinen Papierhandtücher Bakterien auf eine Weise zu entfernen, die herkömmliche Warmlufttrockner nicht leisten können. Es sei jedoch zu beachten, dass Handtücher stark kontaminiert werden können (Taylor et al. 2000), was an sich schon ein Hygienerisiko darstellen könnte.

2008

Nutzer nehmen Papierhandtücher als hygienischste Lösung wahr

Die Studie „Nutzerpräferenzen für Handtrocknungssysteme“ des Marktforschungsunternehmens Intermetra, die im Auftrag des European Tissue Symposiums durchgeführt wurde, zeigt, dass fast alle Befragten (95 Prozent) Hygiene als wichtigstes Kriterium dafür sehen, ob ihnen ein Trocknungsangebot zusagt oder nicht. Papierhandtücher werden dabei als hygienischste Lösung wahrgenommen (96 Prozent). An der Studie nahmen 2.000 Menschen teil, Männer und Frauen aller Altersstufen aus vier großen Ländern: Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien. Während sich drei Viertel der Schweden (73 Prozent) und der Deutschen (75 Prozent) deutlich für Papierhandtücher als bevorzugtes System aussprechen, zeigen die Briten andere Vorlieben – und können sich nicht recht zwischen Papier (48 Prozent) und Heißlufttrocknern (46 Prozent) entscheiden. Und schließlich zeigen Frauen die deutlichste Vorliebe für Papierhandtücher, am deutlichsten (74 Prozent) die Schwedinnen.

Papierhandtücher reduzieren die durchschnittliche Anzahl aller getesteten Bakterienarten auf den Fingerkuppen und Handflächen

Keith Redway und Shameem Fawdar führen an der Westminster University in Großbritannien eine vergleichende Studie zu drei verschiedenen Methoden zum Händetrocknen durch. Das Papierhandtuch wird mir Warmlufttrockner und Jet-Lufttrockner verglichen. Teil B der Studie zeigt, dass beide getesteten Papierhandtuchtypen die durchschnittliche Anzahl aller getesteten Bakterienarten auf den Fingerkuppen und Handflächen der Probanden reduzierten. Wie andere Studien gezeigt haben, erhöhte der Warmlufttrockner die durchschnittliche Anzahl aller getesteten Bakterienarten auf den Fingerkuppen und Handflächen der Probanden. Der Jet-Lufttrockner erhöhte ebenfalls die durchschnittliche Anzahl der meisten getesteten Bakterienarten auf den Fingerkuppen und Handflächen der Probanden, jedoch war der Anstieg geringer als beim Warmlufttrockner.

2005

Erstes TÜV-Zertifikat für Papierhandtücher

Die TÜV Produkt und Umwelt GmbH bestätigt dass nach dem Händewaschen und dem anschließendem Trocknen mit Papier- oder Stofftüchern die Anzahl der Bakterien abnimmt und bei Verwendung von Lufttrockner die Anzahl der Bakterien zunimmt.

Bei Papiertücher- und -rolle nahm die durchschnittliche Anzahl der Bakterien um 24 % ab. Bei der Textilrolle um 4 %. Der Lufttrockner sorgte für eine Steigerung der Bakterienzahl um 117 %. Es zeigt sich, dass erst durch den Trocknungsvorgang mit saugenden Materialien werden die Keime auf den Händen reduziert.

Unsere Partner

In der Initiative Pro Papier haben sich unter Koordinierung des Verbandes DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. folgende Unternehmen zusammengeschlossen: